Seit 1981 reckt sich
auf einem weißen Quarzitfelsen des Wildenburgrückens ein schlanker
22 Meter hoher Aussichtsturm, versehen mit einem überdachten Rundgang.
Eine Teerstraße
führt von Kempfeld auf einen Großparkplatz am Fuße der
Burg. |
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In 676 m Meereshöhe
klettert man mit 80 Stufen auf den Turm und blickt von dort auf einen 42
ha umfassenden Wildpark, auf die silberglänzende Wasserfläche
der Steinbachtalsperre, zum Idar- und Hochwald und nach Süden über
das Nahetal bis hin zum Donnersberg in der Pfalz.
Die Wildenburg mit
dem Gastwirtschaftsbetrieb wurde vom Hunsrückverein im Februar 1963
als Ersatz für den auf dem Erbeskopf verlorenen, von den Amerikanern
gesprengten, Kaiser-Wilhelm-Turm erworben. Hier treffen sich die Ortsgruppen
des Hunsrückvereins jährlich zu einer Sternwanderung. Sehenswert
sind die Gipfelquarzite, der Halsgraben der ehemaligen Burg, die Reste
der frühgeschichtlichen keltischen Ringwallanlage mit einem rekonstruierten
keltischen Mauerstück.
Ein überaus
lohnender Ausflug zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung.
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