Auf dem Wildenburger
Kopf, mit 664 m einer der höchsten Gipfel des Wildenburgrückens,
befand sich in der La-Tène-Zeit (ca. 450 - 50 v. Chr.) eine wichtige
keltische Fliehburg mit doppelter Ringwallanlage.
Diese bildete zusammen
mit den Anlagen weiter westlich bei Otzenhausen und auf dem Ringskopf,
sowie der "Altenburg" weiter östlich bei Bundenbach, ein umfangreiches
System zur Verteidigung und
Herrschaftssicherung
des keltischen Stammes der Treverer.
Die Wildenburg erhielt
ihren Namen vom Wildgrafen Friedrich von Kyrburg aus Kirn an der Nahe,
der im Jahre 1328 auf dem ausgesetzten Bergsporn des Wildenburger
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Kopfes eine kleine
Burg errichtete.
Dabei wurde der
westliche Teil des Ringwalles als Steinbruch genutzt und zerstört.Aufgrund
der exponierten Lage lag der einzige bequeme Zugang zur Burg auf der Höhe
des Bergrückens, so dass zwei künstliche, im Abstand von 10 m
tief in den Felsen gehauene und heute noch sichtbare Burggräben genügten,
diesen Abschnitt zu sichern.
Nur über eine
Holzbrücke konnte man deshalb in die Burg gelangen, die dann im Jahre
1651 von lothringischen Truppen niedergebrannt wurde. |
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Nach teilweisem Wiederaufbau
im Jahre 1660 diente die Unterburg dem Amt Wildenburg als Verwaltungssitz
bis zur Aufhebung der Grafschaft im Jahre 1792.
Und am Fuße
des Burgberges entstand auf den mittelalterlichen Grundmauern der Unterburg
eine Burggaststätte. |